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Time to say goodbye ... !

22.05.2019

Liebe Mitglieder der PSU,
Liebe Spielerinnen und Spieler, Liebe Trainerinnen und Trainer,
Liebe Betreuerinnen und Betreuer,
Liebe Sportler und Sportlerinnen in allen Abteilungen,
Liebe Freundinnen und Freunde, Familien, Unterstützerinnen und Unterstützer der PSU, 


der Volksmund sagt, dass man aufhören solle, wenn es am Schönsten sei.

 

Dieser Zeitpunkt ist jetzt für mich gekommen. Nach 10 Jahren an der Spitze des Vorstands der PSU beabsichtige ich als Vorsitzender nach der kommenden Mitgliederversammlung „Auf Wiedersehen, macht’s gut, liebe PSUler!“ zu sagen.

 

Vor etwas über 10 Jahren war man an mich herangetreten und hatte mich gefragt, ob ich mir ein Engagement als Vorsitzender des Vorstands vorstellen könne, da man dringend eine kompetente und erfahrene Führung brauche, um die PSU moderner aufzusetzen, zu strukturieren, zu organisieren und vor allem im Bereich des Hockeysports weiterzuentwickeln. 

 

Ich war zu jener Zeit einer von Euch, ein „Hockey-Vater“. Unser Sohn Jonas spielte recht passabel im Nachwuchs und irgendwie reizte mich die Herausforderung. 

 

Und so sagte ich zu. Allerdings war es ein recht holperiger Start. Einige von Euch erinnern sich vielleicht, dass ich zunächst vom Amtsgericht Potsdam als gesetzlicher Notvorstand bestellt werden musste, denn es herrschte eine große Uneinigkeit und Zerrissenheit im Verein. 


Wie war es seinerzeit um die PSU bestellt? 

 

Bei unserem Clubhaus drohte die Bodenplatte wegzubrechen, was einen Abriss des Hauses zur Folge gehabt hätte. Der Clubraum glich mehr einer Kantine, als einer schönen Gaststätte. Es gab weder eine besetzte Geschäftsstelle, noch einen hauptamtlichen Trainer. Unser eigentliches „Premium-Produkt“, der Hockey-Sport, war eine von mehreren Abteilungen, die mehr oder weniger friedlich nebeneinander standen. Es gab weder eine geordnete Mitgliederverwaltung, noch eine transparente Finanzverwaltung. Natürlich gab es einige Engagierte, die mit erstaunlichem Einsatz die PSU irgendwie am Laufen hielten - irgendwie halt. Aber es gab vor allem keine arbeitsfähigen Strukturen, die eine qualifiziertere Ausrichtung insbesondere im Hinblick auf eine kontinuierliche Entwicklung des Hockey-Sports zuließen.


Ich hatte mir vorgenommen, genau hier zunächst geordnete Strukturen einzuziehen, damit wir konzentrierter, effektiver und zielgerichteter den Verein in Bezug auf den Hockey-Sport ausrichten konnten und können. 


Und ich denke, in all den Jahren ist es mir und uns gemeinsam doch insgesamt recht gut gelungen. Das Clubhaus ist baulich gesichert, Luz und Santino sind wunderbare Pächter und eine Bereicherung für ein  lebendiges Clubleben. Die Geschäftsstelle ist dauerhaft besetzt und Margrit ist auch über die Geschäftsstelle hinaus die „gute Seele“ des Vereins. Wir haben eine digitale Vereinsverwaltung, die uns einen hohen Standard bei der Vereins- und Finanzverwaltung sichert. Der Verein ist finanziell sehr solide aufgestellt. Wir haben ein tolles Logo und ein ansprechendes „corporate design“.


Wir sind als einziger Hockey-Verein in Potsdam und größter Hockeyverein in Brandenburg ein absolutes Aushängeschild für den Hockey-Sport in Berlin und Brandenburg und darüber hinaus. Wir sind der (einzige) Leistungsstützpunkt Hockey im Landessportbund. Der BHSV, der Brandenburgische Hockeyverband, hat bei uns seinen Sitz und das Landesauswahltraining findet auf unserer Anlage statt.

 

Der juristische Vorstand ist mit meinem Stellvertreter und geschäftsführenden Vorstand „Butze“ und unserer Schatzmeisterin Katja top besetzt. Ein Gleiches gilt für den erweiterten Vorstand, die „Fachresorts“: Uwe ist ein super engagierter Sportdirektor, ebenso wie Janek im Bereich Marketing und Kommunikation und Andreas als Schnittstelle zur Geschäftsstelle. 


Was derzeit dringend fehlt ist die Besetzung des Bereichs „facility management“. Doch da bin ich guter Hoffnung, dass uns hier eine kompetente Nachbesetzung gelingt.


Natürlich ist nicht immer alles, geschweige denn alles auch gut gelungen. Vieles hätte ich mir in der Realisierung schneller und erfolgreicher gewünscht. Aber man darf nie vergessen, dass es ein ehrenamtlicher Einsatz ist, den wir hier alle leisten. Und ja, man darf auch nicht vergessen, dass wir am Ende eben auch ein „stinknormaler“ Verein sind, so auch mit ein paar Egoismen, Geltungssüchteleien und Streitereien. Ich gebe zu, dass gerade dieser Punkt mich manches Mal  an den Rand der Aufgabe gebracht hat und es verdammt viel Zeit, Kraft und Nerven gekostet hat, „den Laden“ zusammen zu halten. Es tat manchmal schon sehr weh, dieses Ehrenamt. Aber das ist zum Glück in der Erinnerung schnell vergessen.

 

Wenn ich jetzt also gehe, glaube ich sagen zu können, dass ich einen gut bestellten Verein an einen Nachfolger übergeben kann. Und dazu gehört für mich und auch zu meiner Aufgabe, hier nicht einfach von Bord zu gehen, sondern Ihnen/Euch einen guten Vorschlag für eine Lösung zu machen, wie und mit wem es weiter geht.  


Und hier freue ich mich, dass ich an dieser Stelle Dietmar Thiele nach einigen guten Vorgesprächen zunächst bilateral und dann auch im Gesamtvorstand über Aufgaben, Herausforderungen und die Aufstellung des Vorstands der PSU gewinnen konnte, sich für dieses anspruchsvolle Amt zur Verfügung zu stellen.

 

Er ist wie ich ein „Hockey-Vater“, der in den 80er/frühen 90er Jahren selbst gespielt hat, und über seine Töchter nach fast 25 Jahren wieder zum Hockey gefunden hat. Viele kennen ihn, und er hat sich aus der eigenen Hockey-Affinität auch bereits an verschiedenen Stellen sehr erfolgreich für die PSU eingesetzt. Ich denke, dass er in idealer Weise die Persönlichkeit mit den moderativen Führungsfähigkeiten ist, die unsere PSU gerade auch im Hinblick auf die anstehenden enormen baulichen Herausforderungen in Bezug auf die Sanierung der Platzanlage und die Halle sicher, ruhig und professionell voranbringen kann.

 

Lieber Dietmar, ich danke Dir für Deine Bereitschaft, Dich der Mitgliederversammlung zu stellen, Dich für die PSU zu engagieren, und ich bitte Euch, liebe PSUler und PSUlerinnen, so Ihr meinem Vorschlag folgen werdet, wenn Ihr Dietmar das gleiche Vertrauen und die gleiche Unterstützung entgegenbringt, wie Ihr es mir gegenüber jahrelang getan habt.

 

Es bleibt mir jetzt nur noch, mich ausdrücklich zu bedanken bei Euch und den vielen guten Menschen, die sich in den vergangenen Jahren an meiner Seite um unsere PSU verdient gemacht haben. Ich kann Euch nicht alle beim Namen nennen, die Ihr mir irgendwie ans Herz gewachsen seid. 

 

All denen, die sich jetzt angesprochen fühlen bzw. fühlen dürfen, sage ich nur: vielen Dank für Euer Vertrauen, Eure Unterstützung, Eure Treue.

 

Macht’s gut und passt mir schön auf unsere PSU auf!

 

Und wie immer – sportliche Grüße
Euer Götz
 

 

Foto: Götz Friederich, Vorstandsvorsitzender