Jugendkonzept der PSU 04

Zum Download: Jugendkonzept der PSU04 2014

 

PRÄAMBEL


Seit über 100 Jahren ist die Potsdamer Sport-Union 04 e.V. ( PSU ) ein wichtiger Bestandteil der Potsdamer Sportlandschaft. In den vergangenen Jahren hat sich besonders die Hockeyabteilung der PSU durch ihre Jugendarbeit hervorgetan. Diese  basiert auf der Teamfähigkeit jedes einzelnen Mitgliedes. Denn nur durch die vielen helfenden Hände kann der Verein seine Arbeit, Jugendliche sportlich zu fördern und bei der psychosozialen Entwicklung zu unterstützen, erreichen. Das Ziel ist es, die Jugendlichen im Endeffekt auf die Damen- und Herrenmannschaften vorzubereiten. Dabei ist der PSU wichtig, auch für weniger Talentierte einen Platz im Verein zu finden. Auch diese Sportler sind ein wichtiger Bestandteil in der Vereinsarbeit. Diese Jugendlichen können dem Verein u.a. dabei helfen, indem sie zu Schiedsrichtern oder Trainern weitergebildet werden. Selbst wenn der Verein sportliche Erfolge anstrebt, bleibt der Breitensportsauftrag für die PSU als wesentlicher Bestandteil  bestehen. In diesem Sinne ist man stolz auf die Freizeithockeymannschaften innerhalb der PSU. Denn insbesondere die Eltern haben viel zum Erfolg der PSU beigetragen. Sie sind es oft, die zu Trainern oder Betreuern werden und damit die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen vorantreiben und somit den Verein weiterentwickeln. Ohne solch engagierte Eltern hätte es die Potsdamer Sport-Union nicht so weit geschafft und sich einen Namen in der deutschen Sport – und Hockeylandschaft gemacht. Der Verein soll allen ein Heim bieten, insbesondere durch den Zusammenhalt aller.


RICHTLINIEN FÜR DAS TRAINING UND DIE SPIELE

  1. Es gibt eine klare Trainerbereichseinteilung, wo die Trainer verbleiben sollten. Der Bambini und der E-Bereich sind klar getrennt. Der D, C- und B-Bereich sowie der A- und Jugend B-Bereich sind geschlossene Bereiche. Die Jugend A geht mit in den Erwachsenenbereich. Somit kann sich jede/jeder ÜbungsleiterInn auf seine
  2. Jeder Übungsleiters muss im Kalenderjahr mindestens eine Trainerfortbildung besuchen, um sich und sein Training zu bessern und zu aktualisieren. Die Trainerfortbildungen werden zur Erleichterung auch vom Verein angeboten. Zudem sollte für jeden Übungsleiter der Anspruch gelten, Trainerscheine zu erhalten.
  3. Vor jeder neuen Saison werden die Trainingsziele der jeweiligen Mannschaft angepasst und festgehalten. Hierbei soll es sich um ein Konzept handeln, das die zu erlernenden Techniken und Grundlagen von Taktiken enthält und beschreibt. Damit erhält der Übungsleiters immer eine genaue Übersicht über die Fortschritte des Einzelnen. Hierbei sollte sich auch an die Trainingskonzeption gehalten werden, welche als Vorlage dient.
  4. Um besonders talentierte Spieler zu fordern und zu fördern, sollten diese, zusätzlich zu Ihrer Trainingsgruppe, 1 x die Woche in der höheren Altersklasse trainieren und zusätzlich dort spielen. Eine Meldung zur Landesauswahlsichtung ist empfohlen. Hierbei trägt der Hauptübungsleiter, der altersmäßigen Trainingsgruppe, die Verantwortung über das Wohlbefinden des Spielers und somit eine höhere Entscheidungskraft. Des Weiteren wird dem rechtmäßigen Übungsleiters des Spielers eine höhere Entscheidungskraft zugesprochen. Eine Abstimmung mit dem Spieler und den Eltern ist zu erfolgen.
  5. Jede Mannschaft muss einen benannten Betreuer haben. Der Hauptübungsleiter ist in erster Linie eigenverantwortlich. Der Co-Übungsleiter unterstützt den Hauptübungsleiter in allen trainingsspezifischen Belangen. Der Betreuer fungiert als Ansprechpartner und unterstützt die Übungsleiter in allen organisatorischen Belangen.
  6. Ein Übungsleiter soll nur für maximal 18 Spieler verantwortlich sein, damit eine individuelle Betreuung, Beaufsichtigung Trainingsdurchführung möglich ist. Ab einer Spielerstärke von 9 sollte eine Anwesenheit eines Co-Übungsleiter gewährleistet sein. Im Bambini, E-, D- und C-Bereich ist zusätzlich der Einsatz von jugendlichen Übungsleitern angedacht.
  7. Bei erheblichen Problemen eines Spielers zum allgemeinen Leistungsniveau der Altersstufe oder sozialen Auffälligkeiten sind diese zuerst durch Übungsleiter und Betreuer der Mannschaft zu beheben. Falls ein Wechsel der Altersklasse beabsichtigt wird, sollte Kontakt zu den Erziehungsberechtigten, ebenso wie das lösungsorientierte Gespräch mit dem männlichen oder weiblichen stellv. Jugendwart oder der gesamten Jugendkommission vom Trainer aufgenommen werden, um hier individuelle Lösungen für den betroffenen Spieler zu finden.
  8. Ab dem D-Bereich (6-8 Jahre) wird mindestens zweimal in der Woche trainiert. Im Jugendbereich (14-18 Jahre) kommt noch eine Athletikeinheit als dritte Trainingseinheit hinzu.
  9. Im B-Bereich (10-12 Jahre) erfolgt zum ersten Mal eine Einteilung in mehrere unterschiedliche Leistungsklassen (B1, B2 usw.). Hierbei wird die Priorität gesetzt, dass die jeweils leistungsstärksten Spieler (B1-Team) beider Jahrgänge möglichst in der vom Übungsleiter für die Spieler angemessen erachteten Ligaauswahl (z.B. Meisterschaft, Liga und Pokal) im A-Bereich teilnehmen. Des Weiteren sollen auch die anderen Mannschaften so schnell wie möglich an den Spielbetrieb herangeführt werden (Liga und Pokal). Das Höher- spielen wie bei Spielern, in Abs. 4 erwähnt, wird auch für Mannschaften als wichtige Entwicklung angesehen und als erwägenswert erachtet.
  10. Während des Spiel- und Trainingsbetriebs sind die Spieler für das von ihrer Mannschaft benutzte Material verantwortlich. Sie holen es, bringen es an den vorgesehenen Platz zurück, achten auf Zustand und Vollständigkeit. Die Mannschaft handelt gemeinschaftlich und geschlossen.
  11. Die Jugendlichen sollen Spaß am Sport Hockey haben. Dies gelingt durch kleine Spiele, auch mit anderen Sportarten als ergänzendes Training. Eine positive und offene Kommunikation von Übungsleitern und Betreuern mit den Spielern und auch untereinander ist wichtig. Zur Förderung des inneren Zusammenhaltes eines Teams sind Aktivitäten außerhalb vom Hockey möglichst mindestens einmal pro Saison durchzuführen. Im gleichen Kontext sind gemeinsame Hockeyreisen zu sehen und und möglichst einmal pro Jahr durchzuführen.
  12. Besonders bei den jüngeren Altersklassen (Bambini/D/C) sollten Jugendspieler als Co-Übungsleiter fungieren.

 

 

VERHALTENSKODEX
Trainer
Der Trainer hat eine Vorbildfunktion inne. Er repräsentiert den Verein nach innen und nach außen. Seine Leitlinien sind:

 

Eltern
Die Eltern sind unsere Basis. Sie erziehen ihre Kinder und unterstützen unseren Verein. Sie helfen uns, indem sie:

 

Spieler

Die Spieler bilden den Kern des Vereins. Auf ihnen liegt unser Hauptaugenmerk:

 

TRAININGSKONZEPTION
Allgemeine Anmerkungen

Anwenden der Trainingsmittel unter Berücksichtigung der methodischen Grundsätze


Trainingsplanung

Sinnvolle Reihenfolge der Trainingseinheiten


Einstimmungs-/ Erwärmungsphase


Funktionsgymnastik – Dehnung


Motorische (körperliche) Fähigkeiten/Grundeigenschaften
Konditionelle Fähigkeiten


Koordinative Fähigkeiten


Trainerverhalten
(sozial-integrativ)


Bambini (Alter: 4/5 Jahre)
Allgemein:
Der Großteil des Trainings (2:3) liegt in der Schulung der motorischen Fähigkeiten, insbesondere der koordinativen Fähigkeiten, weitestgehend ohne sportspezifische Ausführung.
In diesem Alter ist das personenorientiertes Lernen wichtig, deshalb sollten alle Übungen vorgeführt werden. Zudem sollte ein abwechslungsreicher Inhalt geboten werden, der in kleine Geschichten verpackt ist.

Motorische Fähigkeiten:


Technik:


Taktik:


Regelkunde:


Sonstiges:

 

Mädchen E/ Knaben E (Alter: 5/6 Jahre)
Allgemein:
Der Großteil des Trainings (2:3) liegt in der Schulung der motorischen Fähigkeiten, insbesondere der koordinativen Fähigkeiten, weitestgehend ohne sportspezifische Ausführung.
In diesem Alter ist das personenorientiertes Lernen wichtig, deshalb sollten alle Übungen vorgeführt werden. Zudem sollte ein abwechslungsreicher Inhalt geboten werden, der in kleine Geschichten verpackt ist.

Motorische Fähigkeiten:

Technik:

Taktik:


Regelkunde:


Sonstiges:

 

Mädchen D/ Knaben D (Alter: 7/8 Jahre)
Allgemein:
Die Hälfte des Trainings liegt in der Schulung der motorischen Fähigkeiten, insbesondere der koordinativen Fähigkeiten, weitestgehend ohne sportspezifische Ausführung. In diesem Alter ist das personenorientiertes Lernen wichtig, deshalb sollten alle Übungen vorgeführt werden.

Motorische Fähigkeiten:

 

Technik:

 

Taktik:

 

Regelkunde:

 

Sonstiges:

 

Mädchen C/ Knaben C (Alter: 9/10 Jahre)
Allgemein:
Mehr als ein Drittel des Trainings liegt in der Schulung der motorischen Fähigkeiten, insbesondere der koordinativen Fähigkeiten, weitestgehend sportspezifischer Ausführung, aber auch zur Hälfte ohne sportspezifische Ausführung. Zwei Drittel des Trainings findet sportartspezifisch statt.

 

Motorische Fähigkeiten:

 

Technik:

 

Taktik:

 

Regelkunde:

 

Sonstiges:

 

Mädchen B/ Knaben B (Alter: 11/12 Jahre)
Allgemein:

Das Training wird vermehrt sportspezifisch ausgeführt. Die Schulung der motorischen Fähigkeiten nimmt immer noch ein Drittel des Trainings ein.


Motorische Fähigkeiten:

 

Technik:


Taktik:


Regelkunde:


Sonstiges:

 

Mädchen A/ Knaben A (Alter: 13/14 Jahre)
Allgemein:
Ein Drittel des Trainings liegt im Aufbau der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten. Die Spieler sollten in die Inhalte und Ziele mit einbezogen werden, um die Motivation im Hinblick auf die Leistung hoch zu halten. Es sollte erlernt werden eigenverantwortlich und achtsam mit seinem Körper umzugehen und sich eigenständig zusätzlich fit zu halten. Ernährungsweisen sollten zusammen mit Spieler und Eltern überprüft und ggfls. korrigiert werden


Körperlich Fähigkeiten:


Technik:


Taktik:

 

Regelkunde:


Sonstiges:

 

Weibliche Jugend B/ Männliche Jugend B (Alter: 15/16 Jahre)
Allgemein:
Ungefähr ein Drittel des Trainings liegt im Aufbau der Fitness und der Motorik. Die Spieler sollten in die Inhalte und Ziele mit einbezogen werden.


Körperliche Fähigkeiten:


Technik:

 

Taktik:


Regelkunde:


Sonstiges:

 


Anmerkungen:
Die Formulierungen dieses Jugendkonzeptes sind im Hinblick auf ihr Verständnis selbstverständlich geschlechterübergreifend gemeint.

 

Quellen: - Europäische Sport Akademie (Übungsleiter C-Breitensport/ 4. überarbeitete Auflage Juni 2008)

 

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