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05.06.2012 |
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Wir schreiben Dienstag, den 05.06.2012. Sebastian Steinke und Jonas Höfgen, sind auf dem Weg mit dem Hockeybus nach Saarmund. Die dortige Grundschule führt derzeit eine Sportwoche durch, in der die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Sportarten ausprobieren können. Und das ist auch bitter nötig, denn in Saarmund gibt es eigentlich nichts anderes außer Fußball, was sich auch in der Schule an den vielen Fußballjacken der SG Saarmund zeigt. |
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Auf dem örtlichen Sportplatz machen Sebastian und ich mich bereit. Ein Kunstrasenplatz gefüllt mir Granulat-Kieseln lässt sich gut bespielen. Um 9 Uhr kommt die erste Gruppe Kinder. Insgesamt 26 Kinder wollen Hockey spielen! Mit den privaten Schlägern und Bastis und meinem schaffen wir es gerade so, alle zu versorgen. Mit einigen Fange-Spielen, kurzen Einweisungen in die Hockeytechnik, kleineren Wettbewerben und natürlich dem klassischen Spiel zeigen wir den Grundschülern aus Saarmund 1 ½ Stunden lang was Hockey ist und wie es sich spielt. Nach kurzer Pause im Lehrerzimmer bei Kaffee und Brötchen kommt um 11 Uhr die zweite Gruppe mit 24 Schülern der diesmal höheren Klassen der Grundschule. Auf Grund eines guten Feedbacks machen Basti und ich das gleiche Programm wie zuvor noch einmal. |
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Am Donnerstag, den 07.06.2012, stehen Sebastian und ich um 8 Uhr morgens wieder in Saarmund auf dem Kunstrasen. Diesmal vermeintlich entspannt, da wir ja Dienstag ein gutes Programm gefunden haben für die Schüler. Doch weit gefehlt. Diesmal sind es über 30 Kinder bei beiden Workshops, die Hockey spielen wollen, da Kinder, die bereits am Dienstag bei uns waren, daraufhin umgewählt haben, um noch einmal Hockey spielen zu können. Wo wir Dienstag noch mit 2 Gruppen gut beraten waren, mussten wir nun auf dem Kunstrasenplatz 3 Gruppen beschäftigen. Zwei mit dem Schläger und eine mit Laufspielen jeweils.
Um 12.30 Uhr beendeten wir den Tag und gingen noch in die Schule, wo wir etwas aßen und Basti und ich uns in eine Grundschulklasse setzten und noch ein wenig dem Unterricht beiwohnten. Wobei wir mehr den Unterricht machten, als dass wir ihn beobachteten. So bekam die Klasse eine Gratis-Stunde Witze erzählt. Von der Schule bekamen wir noch alle eine Flasche Sekt als Dankeschön und machten uns dann auf den Heimweg.
Die zwei Tage waren äußerst erfolgreich. Innerhalb von vier Einheiten mit jeweils 1 ½ Stunden konnten wir 115 Kindern zeigen, was Hockey ist und wie es sich spielt. Außerdem waren die Schülerinnen und Schüler begeistert und die Grundschule ist auch interessiert an einer Hockey-AG vor Ort. |
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