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PSU Gesamtverein

02.10.2011


Am Sonntag feierten die Männer der Potsdamer SU im dritten Heimspiel ihren dritten Sieg.

Für Potsdam hieß es zum Ende der englische Woche sich mit einem Sieg in die Winterpause zu verabschieden und mit einem Erfolgserlebnis positiv in die Hallensaison zu gehen. Mit gleich vier Ausfällen musste Trainer Philipp Koesling sein Team gegen den Tabellennachbarn vom Berliner SC erneut umstellen, mit dem Ziel diesen Konkurrenten weiter hinter sich zu lassen. Bei herrlichen 25 °C konnten sich die Herren zudem auf zahlreiche Unterstützung neben dem Platz freuen.

Die Potsdamer begannen furios und führten schon nach 2 Minuten mit 1:0. Torschütze war Jerome Koziolek, der auf dem Weg zum Tor alle Freiheiten der gegnerischen Abwehr genoss, überhaupt nicht angegriffen wurde, problemlos in den Schusskreis eindrang und überlegt ins Tor schoss. Die Gäste hatten anschließend lediglich die Möglichkeit durch zwei Strafecken den Ausgleich zu erzielen. Dabei zeigte sich der Potsdamer Keeper Stephan Müller wiederholt stabil und entschärfte beide Ecken souverän. In der 22. Minute war es Hagen Benke der von links aussen einen scharfen Schrubber/Wischer in den Berliner Kreis knallte wo er mit Felix Eger einen Abnehmer fand und dieser per Stecher vollendete. In diese Potsdamer Drangphase nahm der Berliner SC die erste Auszeit, was die Gastgeber etwas aus dem Spielrhythmus brachte. Die unsortierten Potsdamer musste anschließend eine erneute Strafecke hinnehmen, welche im Nachschuss den Fuß von Hagen Benke auf der Linie fand und einen 7 Meter (25.) zur Folge hatte. Die Möglichkeit des Anschlusstreffers ließen die Berliner ungenutzt, der Schütze traf lediglich Aluminium – Pfosten. Die Chance durch drei weitere Ecken vor der Halbzeit zu erhöhen, ließ Potsdam leider liegen, um vor dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse zu sorgen.

In seiner Halbzeitansprache zeigte sich der Trainer mit seinen Männern zufrieden und gab ihnen noch einige kleine Hinweise für die letzten 35 Spielminuten auf dem Feld 2011 mit.

Mit Wiederanpfiff drückten die PSU Herren auf das 3:0. Nach einer kurz ausgeführten Strafecke (40.) traf Hagen Benke nur den Pfosten. Nur zwei Minuten später hatte er dann aber doch Grund zum Jubeln. Eine lange Ecke von rechts nutzte Maik Rolfsmeyer um mit einem langen Schlenzball Hagen Benke links am Schusskreisrand völlig freistehend in Szene zu setzen. Ohne Gegenwehr feuerte dieser den Ball zum 3:0 ins Berliner Gehäuse und der Torwart konnte froh sein diese Rakete nicht abbekommen zu haben. Die nächste Potsdamer Strafecke lief alles andere als erfolgreich – ganz im Gegenteil. Durch einen Eckenkonter verkürzte der BSC auf 3:1 (43.). Dabei mussten sich zwei Potsdamer Verteidiger fünf angreifenden Berlinern geschlagen geben. Aber Potsdam steckte nicht auf, spielte weiter nach vorne und wurde in der 50 Minute belohnt, als Jerome Koziolek den freistehenden Robert Schwarzeit anspielte und dieser im 1 gegen 1 auf den Torwart lief und das 4:1 markierte. Wenig später spielte Hendrik Gay den Ball zum aufgerückten Linksverteidiger Hagen Benke, welcher uneigennützig auf den besser postierten Maik Rolfsmeyer passte und dieser ins leere Tor zum 5:1 (55.) einschob. Danach passierte nicht mehr viel. Letzte Berliner Angriffsbemühungen machte Potsdams Defensive zunichte, in der Offensive ließ man einige Chancen aus und vergab leichtfertig die Möglichkeit das Ergebnis deutlicher zu gestalten.

Fazit:
Potsdam setzt seine Siegesserie zu Hause fort. Man hat leider auch heute verpasst das ein oder andere Tor mehr zu schießen. Auffälligster Spieler war Hagen Benke, der sich als Linksverteidiger immer wieder toll nach vorne mit eingeschaltet hat und an fast allen Offensivaktionen beteiligt war. Die Mannschaft verabschiedet sich mit einem verdienten Sieg in die Hallensaison und beendet die Oberligahinrunde der Feldsaison als Tabellendritter. Die PSU Herren bedanken sich bei den Fans für das zahlreiche Erscheinen und die Unterstützung!

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