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54. Wilhelm-Höcker-Turnier am 22./23.10.11 in Güstrow
Nach einem Start am Freitag in der Dunkelheit Potsdams kamen gegen 21 Uhr die ersten 6 Mitglieder unserer Damenmannschaft in der Jugendherberge Schabernack in Güstrow an. Nach dem Beziehen der Quartiere und spannenden Schlachten mit den Bettbezügen klagte der Großteil der 4 Sportlerinnen und 2 Betreuern über Hunger. Da man aber leider keine italienischen Spezialitäten bestellen konnte – auf Grund von Problemen mit den neumodischen Medien, wurde der Hunger mit Popcorn gestillt. Nach anschließender Erkundung des Spielplatzes der Jugendherberge, versanken alle in ihren Betten. Nach einer weniger erholsamen Nacht konnte nun das Turnier beginnen. Gestärkt durch Frühstück und Kaffee, ging es auf in die Halle. Dort schlossen uns auch die 4 Nachkömmlinge an. Nun war unsere Mannschaft vollzählig: Verena, Sara, Nadine, Isa, Mackenzie, Jule, Christin, Sylvia, Jacqui und Jumbo.
Das erste Spiel wurde 10:30 Uhr gegen den Oberligisten und Gastgeber ATSV Güstrow bestritten. Nach den ersten 10 Minuten ließ die Kondition nach und das erste Tor fiel gegen Potsdam. Durch unsere geringe Zahl an Auswechselspielerinnen, konnte sich niemand lange auf der Bank ausruhen. Sodass wir mit den letzten Kraftrieserven den Gastgebern 3:0 unterlagen. 3 Stunden später folgte das nächste Spiel – diesmal gegen den Osternienburger HC. Unsere Mannschaft versuchte einige neue Spielzüge aus. Dieses Spiel begann wie das erste sehr gut. Die ersten 10 Minuten konnten ohne gegen Tor absolviert werden. Doch erneut ließ kurz danach die Ausdauer nach. Dieses Spiel war gespickt von Ecken gegen uns und 7-Meter-Strafschüssen – auch gegen uns. Das Spiel ging trotz guter bis sehr guter Leistung 5:0 gegen uns aus.
Das letzte Spiel am heutigen Tag wurde 17:30 Uhr angepfiffen. Unser Gegner in diesem Spiel Zehlendorf 88. Man kann das Spiel im Großen und Ganzen leicht beschreiben. Z88 machte es sich zur Aufgabe unser Tor unter Dauerbeschuss zu stellen. Trotz der recht langen Pausen zwischen unseren Spielen, waren alle sehr k.o. und geschafft. Darum waren wir sehr konzentriert darauf es den Berlinern so schwer wie möglich zu machen Tore zu erzielen. Doch leider ist uns das nicht ganz so gut gelungen, wie geplant – das Spielergebnis 0:8 gegen Potsdam. Damit waren wir am heutigen Tag Gruppenletzte.
Nach unserem letzten Spiel schauten wir uns das Spiel der anderen Damengruppe an. Anschließend gab es im Foyer der Halle ein Buffet – zum gemeinsamen Abendessen der Turnierteilnehmer. Als dann unsere Mannschaft satt und zufrieden war, fanden wir noch ausreichend Zeit, zurück in die Jugendherberge zu fahren. Die Nachzügler Sylvia, Christin, Mackenzie und Isa bezogen nun auch ihre Etagenbetten und mussten feststellen, wie der Rest der Gruppe, dass diese „neumodischen“ Betten bei jeder kleinsten Bewegung quietschen und knarren. Nach dem Frischmachen und Unterwassersetzen des Duschraumes waren alle aufbruchsbereit zur Turnierparty. Der Abend verlief wie erwartet feucht-fröhlich und alle Mädels fanden den Weg (mit dem Taxi) zurück in die Betten. Am nächsten Morgen fielen alle früh aus den Betten, da unsere Hausmittbewohner bereits in diesen frühen Stunden einen Drang nach Hüpfen oder Möbelrücken verspürten – vielen Dank dafür. Das Frühstück verlief sehr zäh und wir kamen erst kurz vor Beginn unseres ersten Spieles am Tag in der Halle an.
Der TTK Sachsenwald sollte dieses Mal unser Gegner sein. Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel. Nichts desto trotz gelang den Schleswig-Holsteinern das 1:0. Kurz darauf gelang der Ausgleich zum 1:1 durch Verena. Doch unsere Gegner ließen nicht nach. Das Endergebnis dieses Spieles 2:1 für den TTK. Unsere letzten Gegner in diesem Turnier, und damit das Spiel um Platz 7, war erneut Güstrow. Unsere Mannschaft raffte sich noch einmal auf. Es konnte oft Druck nach vorne aufgebaut werden. Es gelangen uns 2 Tore, geschossen von Christin und Isa. Dennoch mussten wir uns am Ende 5:2 den Gastgebern geschlagen geben.
Trotz des nicht besonders erfolgreichen Turniers konnten wir viel aus den Spielen mitnehmen. Abgesehen von den individuellen Fehlern hatten wir die Möglichkeit neue Spielsysteme auszuprobieren und hoffen, dass wir diese bis zum ersten Punktspiel festigen können, unsere Fehler verbessern und unsere Ausdauer steigern. Die Rückfahrt war durch Ruhe gekennzeichnet. Denn der Großteil der Mannschaft nutze die Zeit um den Schlaf der letzten Nächte nachzuholen.
Ergebnisse: http://www.guestrowhockey.de
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