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07.11.2009

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56. Marzipan-Torten-Turnier in Lübeck mit PSU-Beteiligung

Vom 06. – 08.11.2009 weilten die Hockey- Knaben A der Potsdamer Sport-Union auf Einladung des LBV Phönix Lübeck von 1903 e.V. zum 56. Marzipan-Torten-Turnier in der Hansestadt. Die Mannschaft war mit nur fünf Spielern selbst für die Halle zu klein, da gleichzeitig einige Knaben A in der Landesauswahl Brandenburg verpflichtet waren oder im Ausland weilten. So wurden Max, Felix, Hubertus, Max (Klaus) und Fabian mit Trainer Maik bei den Spielen von einigen Knaben B unterstützt.

Nach der Anreise am Freitagabend ging es am Sonnabendvormittag nach einem kräftigen Frühstück in der Jugendherberge erst einmal auf Stadtrundgang durch die Hansestadt. Selbstverständlich wurden der Niederegger-Marzipanladen und das Holstentor besucht. Vom Turm der Petri-Kirche gab es einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt und Umgebung.

Nach dem Mittagessen ging es in die Halle, die sich über einem Einkaufszentrum befand. Unsere Jungs wurden herzlich von den Lübecker Betreuern begrüßt, bevor das erste Gruppenspiel gegen Hannover 78 begann.

Hannover 78 wurde im Vorfeld als stärkster Gegner des ersten Spieltages für die Knaben A eingeschätzt, doch Potsdam setzte mit dem ersten Tor nach nur 19 Sekunden ein deutliches Zeichen. Die Potsdamer Spieler konzentrierten sich auf einen strukturierten Spielaufbau, jedoch Hannover gelang in der 6. Spielminute der Ausgleich. Der Spielaufbau fiel nun den Potsdamer Jungs schwerer, ihr Torwart wurde zunehmend gefordert, war aber stets präsent. In der 11. Minute gab es die erste Ecke für Potsdam, die jedoch nicht zu einem Tor verwandelt werden konnte. Hannover setzte jetzt mehr auf die Kraft und körperliche Überlegenheit der Spieler, doch erzielte Potsdam in der 14 Minute das 2:1. Das Spiel wurde nun temporeicher, das dritte Tor für Potsdam lag förmlich in der Luft. Nach 20 Minuten war der Sieg gerettet.

Das zweite Gruppenspiel wurde gegen die Knaben A des SV Blankenese gespielt. Es begann mit kraftvollen Potsdamer Aktionen vor dem Blankeneser Tor, die erste Ecke bekam jedoch ein Potsdamer Spieler an den Fuß, so dass die erste Torchance für Potsdam nicht genutzt werden konnte. Blankenese spielte daraufhin drangvoll dagegen, Potsdam zeigte einige gute Aktionen, Trainer Maik nahm Einfluss von der Seitenlinie. In der 7. Spielminute ergab sich eine erstklassige Torchance nach einem Durchlauf über das ganze Spielfeld, jedoch konnten gleich zwei vor dem Blankeneser Tor postierte Potsdamer Spieler den Ball nicht ins Tor lenken. Potsdam spielte nun über die ganze Breite des Spielfeldes auf und konnte in der 9. Minute nach einer Ecke endlich das ersehnte Tor erzielen. in der 14. Minute gab es eine Ecke für Blankenese, jedoch wehrte Potsdams Torwart erfolgreich ab. Die Spieler zogen einen schnellen Gegenangriff auf, hatten aber wieder Pech im Abschluss. Fortan folgen schnelle Wechsel der Spielanteile zwischen Blankenese und Potsdam, die Hamburger können eine Ecke in der 20. Spielminute nicht verwandeln, Potsdam gewinnt 1:0.

Gegen die zweite Mannschaft der Gastgeber aus Lübeck bestritten die Potsdamer ihr drittes Gruppenspiel. Bereits in der 2. Minute gab es eine Ecke für Potsdam, in der 3. Minute das erste Tor. Potsdam spielt weiter druckvoll, erzielt aber zunächst kein weiteres Tor. Dann spielt Potsdam lehrbuchmäßig defensiv, für Lübeck gibt es kein Durchkommen. Potsdam startet ein schnelles Störmanöver und erzielt das verdiente zweite Tor und attackiert immer weiter das Lübecker Tor. Lübeck verspielt eine Ecke in der 7. Spielminute. Potsdam spielt weiter klar im Aufbau, scheitert aber immer wieder am Lübecker Torwart. Dann folgt wieder die tiefe Potsdamer Mauer, Lübeck kann nur hinten zwischen den Seitenlinien spielen. Potsdam startet immer wieder aus dieser Mauer Gegenangriffe, einen sehr schönen in der 13. Spielminute, doch ein weiteres Tor will nicht gelingen. In der 15. Minute stört Lübeck einmal erfolgreich, doch der Potsdamer Torwart ist trotz der späten Stunde hellwach und kann erfolgreich abwehren. Jedoch bekommt Lübeck eine Ecke zugesprochen, die nach einem Torschuss von außerhalb des Schusskreises glücklich für Potsdam vereitelt werden kann. Ab der 17. Spielminute wird das Potsdamer Spiel nervös, geht wieder am Lübecker Tor vorbei, doch Potsdam gewinnt 2:0 und wird Gruppensieger.

Der Abend wurde gemeinsam mit den Potsdamer Knaben B uns allen anderen Turnierteilnehmern in Lübecker Vereinsheim verbracht, bei italienischem Abendessen, Tennisspiel und Karaoke.

Am Sonntagvormittag hatten die Knaben A ihr Halbfinalspiel gegen den Zweiten der Nachbargruppe zu absolvieren: die erste Mannschaft des LBV Phönix Lübeck. Potsdam findet schwer ins Spiel, die Lübecker sind unerwartet stark. In der 4. Minute wehrt Potsdam eine Lübecker Ecke erfolgreich ab und erhält in der 6. Spielminute selbst eine Ecke, die nach einer Wiederholung erfolgreich zum ersten Tor verwandelt werden kann. Zwei Minuten später erhält nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung wiederum Lübeck eine Eckenchance, die Potsdam aber vereiteln kann. Lübeck spielt weiter mit Druck, doch Potsdam gelingt nach einem schnellen Angriff in der 10. Minute das 2:0. Beide Mannschaften kämpfen um das Spiel, Lübeck erzielt in der 13. Minute den Anschlusstreffer und drängt weiter. Zwei Ecken für Lübeck werden in der 18. und 20. Minute durch Potsdam abgewehrt, Finale!

Das Finale spielen die Potsdamer Knaben A gegen einen alten Bekannten: den TC Horn-Hamm. Die Jungs ahnten dieses Spiel schon während des gesamten Turnierverlaufes und gleich zu Spielbeginn gab es Gefahr vor dem Potsdamer Tor. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel, in dem Horn-Hamm in der 2. Minute das erste Tor erzielte. Horn-Hamm störte immer wieder den Potsdamer Spielaufbau, in der 5. Minute griffen die Potsdamer Spieler das erste Mal auf das Horn-Hammer Tor an, erhalten folgend eine Ecke, die Horn-Hamm jedoch abwehrt. Sofort starten die Hanseaten einen Gegenangriff und erzielen in der 6. Minute ihr zweites Tor. Eine Ecke in der 7. Minute wehren die Potsdamer ab und starten selbst einen Angriff, jedoch wird in der 8. Spielminute ein Potsdamer Feldspieler verletzt und kann nicht weiter spielen. Die Potsdamer Spieler erhöhen den Druck und das Tempo gegen Horn-Hamm, trotzdem erzielen diese in der 14. Minute bereits ihr drittes Tor. In der 17. Minute kann es sich Horn-Hamm leisten, die Feldspieler komplett auszuwechseln und diese spielen genauso stark wie die erste Hälfte. Potsdam erhält in der 19. Minute eine Ecke, verspielt diese und verliert das Finale mit 0:3.

Zur anschließenden Siederehrung gibt es eine echte Marzipantorte, die an Ort und Stelle angeschnitten und zu großen Teilen mit Trainer Maik und den mitgereisten Eltern „vertilgt“ wird.


08.11.2009
07.11.2009